Der Einstieg ins Zeitlaufen. Ein Nachmittag auf der Runde, bis zum Abendessen bist du durch.
Dort, wo „Na, du Arsch!“ eine herzliche Begrüßung ist.
Dort, wo das Ruhrgebiet seinen Mittelpunkt hat und einst so dicht gewohnt wurde wie nirgendwo sonst in Deutschland.
Dort, wo die Herner „Herne 2“ sagen.
Dort, wo der Rangierbahnhof den Takt der „Stadt der 1.000 Züge“ vorgab und der Bergbau nie ganz aufhört: Von der alten Zeche Pluto aus wird das Grubenwasser des Reviers gesteuert, für immer.
Dort, wo die Cranger Kirmes größer ist als die Rheinkirmes. Sorry, Düsseldorf.
Dort, wo Goldin mit „Sparen – Goldin fahren!“ immer zwei Pfennig billiger war als Shell und BP. Wie das ging, hat später der Zoll herausgefunden.
Dort, wo auf der alten Hundewiese der DSC Wanne-Eickel die Fans von den Sitzen holte und heute eine der modernsten Minigolfanlagen Deutschlands steht.
Und während die Weltstadt für die Zukunft sogar eine Seilbahn plant, bleiben wir auf dem Boden der Tatsachen. Genau hier drehst du 6, 12 oder 24 Stunden lang deine Runden, unter dem Mond von Wanne-Eickel. Und wenn nachts um drei die Beine schwer werden, ruft dir einer vom Rand zu:
Glück auf!




